Frankreich

Frankreich · 16. April 2022
Larivière - Altenach
EHWS Burgundische Pforte, Etappe 2
Frankreich · 15. April 2022
Rougemont-le-Château - Larivière
EHWS Burgundische Pforte, Etappe 1
Frankreich · 08. September 2021
Nichts sehen und nicht gesehen werden
Die Wanderung zum Pass von Font Bruno bot sportlichen Genuss ohne Leiden, war für das Auge aber langweilig. Denn ausser einem Mittelstück über sporadisch besonntes Weideland fand sie unter einer grauen Wolkendecke statt und führte ausschliesslich durch Wald. Der bot zwar Schutz vor den kräftigen Windstössen, verhinderte gleichzeitig aber jegliche Sicht. Den Freischärlern der Résistance, an die an der Passstrasse ein Ehrenmal erinnert, dürfte freilich ebendies gerade recht gewesen sein.
Frankreich · 07. September 2021
Endlos windet sich der Vormittagskanal
Drei auf zwei verschiedenen Höhenstufen angesiedelte Stauseen – dies die Stationen der ersten Etappe in der Montagne Noire. Die beiden Stufen sind von der Lauragais-Ebene aus in weniger als drei Stunden erstiegen. Länger dauert es danach bis zu dem unmerklich höher gelegenen dritte See: Nahezu flach geht man neben einem in endlosen Windungen durch den Wald glucksenden Kanälchen her. Es ist sozusagen ein «Vormittagskanälchen»: Es gehört zum Versorgungssystem des Canal du Midi.
Frankreich · 12. Oktober 2019
Manche Grenzen sind vergänglicher als andere
Die letzte Vogesenetappe verlief über weite Strecken exakt auf der EHWS. Sie begann auf dem Berg als Kammwanderung, führte über Hochweiden und später durch Wald und endete mit dem Abstieg ins Flachland der Burgundischen Pforte. Historische Grenzsteine am Wegrand erinnern an eine Epoche, in der sich hier nicht nur Gewässer, sondern auch Länder geschieden haben. Ich zog bei Sonnenschein los; aber es ging ein giftig kühler Wind, und nachmittags wurde die Stimmung immer herbstlicher.
Frankreich · 11. Oktober 2019
Woher die Säge kommt
Um die im Frühling auf dem Elsässer Belchen unterbrochene Wanderung fortzusetzen, stieg ich im Herbst ein zweites Mal dort hinauf. Diesmal näherte ich mich ihm von Süden her: einem Flüsschen entlang zuerst gemütlich bis an den Vogesenfuss und dann steil neben einer Abfolge von tosenden Wasserfällen durch Wald hinauf bis zur Quelle unterhalb des Gipfels. «La Savoureuse» nennt sich das Flüsschen – was im lokalen Dialekt offenbar «Säge» bedeutet.
Frankreich · 01. Juni 2019
Bälle vor und unter den Füssen
Es war schon mein dritter Tag im Gebiet des Naturparks «Ballons des Vosges», aber mit «Ballons» (zu Deutsch «Belchen», oder auch «Bälle») bekam ich es erst heute zu tun: Es stellten sich mir zwei der höchsten Berge der Südvogesen in den Weg. Bei erstmals sommerlichem Wetter wollte zuerst der Ballon de Servance erklommen werden, dann folgte der Ballon d’Alsace. Als Lohn wartete eine einzigartige Rundsicht über ein grosses Stück Mitteleuropa.
Frankreich · 31. Mai 2019
Vor Sisyphus verneigt, dem Zerberus getrotzt
Eine schöne Wanderung stehe mir bevor, prophezeite man mir beim Aufbruch; an einer Stelle jedoch müsse ich mich in Acht nehmen, dort lauere Ungemach. Die orakelähnliche Voraussagung stimmte mich auf die Figurenwelt der griechischen Mythologie ein: So erinnerten mich die nicht enden wollenden Wechsel von Auf- und Abstiegen an Sisyphus, und die Hunde, die mich abschrecken wollten, an den Höllenhund Zerberus.
Frankreich · 30. Mai 2019
Tanzen auf des Wassers Sch(n)eide
Das Auffahrts-Wochenende nutzte ich für den Start zum Vogesen-Abschnitt der EHWS-Wanderung. Von Remiremont an der Moselle stieg ich in einer gemütlichen Halbtagesetappe auf jenen nicht sehr hohen Hügelzug hinauf, der das obere Moseltal gegen Südwesten abschirmt und vom Einzugsgebiet der Saône trennt. Auf der Wasserscheide wurde getanzt, und sie teilte meine Nacht: Denn ich ass auf der Mittelmeer- und schlief auf der Nordsee-Seite.
Frankreich · 26. Juni 2009
Bern - Amsterdam, Etappe 27

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